In der Erfurter Roland-Matthes-Schwimmhalle erkämpften die 23 Weimarer, die unter 245 Sportlern aus 26 Vereinen waren, 14-mal Gold, 21-mal Silber und 21-mal Bronze.
Als stärkste Goethestädter präsentierten sich Finn und Tiziano. Viermal Gold im Einzel und einmal Staffelsilber fischte Finn aus dem Becken. Tiziano hatte drei Landesmeistertitel und eine silberne Medaille auf der Heimreise im Gepäck. Vereinskamerad Arvid stand in jedem seiner Rennen auf dem begehrten Podest. Er erstritt doppeltes Gold, einen Vizelandesmeistertitel über 200 Meter Streckentauchen und drei Bronzemedaillen. Mit einem Flossenpaar an den Füßen sind die Bifin-Wettkämpfe besonders rasante Rennen im Kraulstil. Im schäumenden Flossenwirbel war Finn Röthlich über 50 Meter und 200 Meter nicht zu schlagen. Als schnellster Thüringer seiner Kategorie überzeugte Carl mit der Monoflosse im 50-Meter- Sprint und ergänzte zweimal Silber und einen dritten Platz.
Die erfahrenen Weimarer Flossentalente Georg Linne und Paula Kluge steuerten im Juniorenbereich je einen Landesmeistertitel und weitere Podestplatzierungen zum Vereinsergebnis bei. Ihre erst vor wenigen Wochen geborene Tochter war mit dabei und durfte schon erste Wettkampfluft schnuppern. Lediglich dem Worldgames-Sieger Marek Leipold aus Erfurt gab sich ein starker Elias Haufe bei vier Starts geschlagen. Annie Seyfarth komplettierte das Juniorenquartett im silbernen Staffelrennen über die 4 x 50 Meter. Für den Weimarer Nachwuchsbereich gelangen Fridoline Gollhardt und Maja Kaus je drei weitere Vizelandesmeistertitel in den Einzeldisziplinen. Anna Kröckel fügte noch zweimal Silber und eine einen dritten Platz hinzu, zwei silberne und drei bronzene Medaillen durfte Trainingskamerad Paul Lehmann entgegennehmen. Kalle Klabunde erkämpfte einen weiteren Vizemeistertitel und zwei Bronzemedaillen. Zu seinem Wettkampfdebüt überraschte Björn Philipp mit einem Bronzeplatz im Einzel und dem Vizelandesmeistertitel im Staffelrennen. Weimars jüngste Starterin Paula Rudolph freute sich in der Kategorie 2017 und jünger über zwei Bronzemedaillen. Das beachtliche Vereinsergebnis komplettierten Bruno Koch und Henriette Runk mit je einem dritten Podestplatz.
