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Kühl, aber äußerst belebend!
Geschrieben von: Andrea Weber-Tuckermann   
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 10:04 Uhr

Das Auftaktwochenende in Gütz vom 11. bis zum 13. Mai 2012.

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Einstieg_Zur_Apnoe-Uebung Einstieg_Zur_Apnoe-Uebung
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Trotz Temperatursturz von 30 auf 13 Grad, blieb eines von Freitag bis Sonntag konstant: unsere gute Laune. Mit 14 Leuten war das erste Gütz-Wochenende ziemlich entspannt. Ein bisschen Tauchausbildung, ein bisschen Fische gucken und alles ganz gemächlich. Auch wenn aufgrund der niedrigen Wasser- und Lufttemperaturen die dicken Eiswesten wieder aus der Kiste geholt werden mussten, und aufgrund der „Vereisungsgefahr“  den wieder Aufgetauchten Glühwein und Punsch gereicht wurde, zauberte das frische Grün rund um den Steinbruchsee, der tiefblaue Himmel zwischen den hohen Bäumen und die immer häufiger vorbeischauende Sonne doch die Illusion eines ziemlich perfekten frühsommerlichen Tauchwochenendes.

 Und trotz breiter Sprungschicht und entsprechend trüber Sicht bot Gütz auch taucherisch wieder schöne Einblicke in die Unterwasserwelt des Steinbruchsees. Denn der gestiegene Wasserspiegel und der Zuwachs an ganzen Hornkrautwäldern scheint auch den Fischen gut zu gefallen. Große Schwärme an kleinen Fischen, meist Rotfedern, aber auch Barsche, und vereinzelt Hechte und Karpfen. Und letztere in recht stattlicher Größe und großer Gelassenheit, dass man meinen konnte, die einzelgängerischen Raub- und Räumfische hielten im Eingangsbereich gezielt Ausschau nach Tauchern unterschiedlichster Form, Farbe und Größe, um später ihren Fischkollegen zu berichten, was dieser Tage so wieder alles ins Wasser steigt.

Für die Taucher bot die umgestaltete Unterwasserlandschaft und all das Kraut eine ganz neue Herausforderung. So sah sich sogar der ein oder andere erfahrene Gruppenführer genötigt, immer wieder einen Blick auf den Kompass zu werfen, bzw. im Krautwald mal kurz den Kopf aus dem Wasser zu heben, um den verdammten Ausstieg zu finden. Doch auch an Land wurde so Einiges ausprobiert und erkundet, wie das windgeschütze Probesitzen in geöffneten Kofferräumen, die optimale Konstellation von Tauchausrüstungsgegenständen auf der neu entwickelten „VDST-Anziehstrecke“. Doch auch diese Innovation konnte leider bestehende Diskrepanzen zwischen Anzugs- und Körpergrößen nicht ausgleichen. Danke in diesem Zusammenhang an Lars für die geliehene Eisweste und an Elke für die n i c h t  gemachten Fotos von der Anprobe!

 Obwohl der allabendliche Ausklang dieser Tauchtage aufgrund der Kälte im gemütlich warmen Taucherheim stattfinden musste, und nicht draußen, wo Falk am Samstag einsam den Rost hütete, sorgten Sekt, Wein und eigens von Elke und Engelhardt aus dem Oman überführte Schweizer-Schokolade für lustige Anekdoten, kleine Geschichten und überhaupt sehr angeregte Gespräche. Am Sonntag Morgen nach dem Frühstück noch ein letzter ausgiebiger Tauchgang bei strahlendem Sonnenschein, und nach dem Mittagessen dann ein letzter flinker Einsatz mit Besen, Eimer und Putzlappen. Schön, dass alle mit angepackt haben! Dann bis zum nächsten Mal in drei Wochen, wenn es im Terminkalender wieder heißt: „Tauchwochenende in Gütz“.  

Fotos: Elke Göbel

 
Spezialkurs Medizin & Praxis in Naumburg
Geschrieben von: Andrea Weber-Tuckermann   
Mittwoch, den 21. März 2012 um 09:21 Uhr

„Nur wer nicht hilft, macht einen Fehler!“

 Naumburger Tauchclub Delphin veranstaltet Spezialkurs Medizin & Praxis im DRK-Zentrum. Eine gute Gelegenheit auch für unsere Mitglieder, um tauchmedizinisches Wissen aufzufrischen und Kontakte zu knüpfen. 

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 Tauchen an sich ist - unter Beachtung der entsprechenden Regeln - zwar kein besonders gefährlicher Sport. Doch unter Wasser haben gesundheitliche Probleme weitaus dramatischere Folgen als an Land. Dazu kommen besondere Stressfaktoren, die in echten oder vermeintlichen Gefahrensituationen zu lebensgefährlichen Panikreaktionen führen können. Wie vermeidet man solche Probleme? Und wie geht man im Ernstfall damit um?

 Der Spezialkurz Medizin & Praxis, der am 3. März vom TSF Delphin Naumburg e.V. im Naumburger DRK-Zentrum als Ganztagsseminar durchgeführt wurde, nahm sich genau dieser Problematik an. So waren aus den Tauchvereinen aus Naumburg, Halle, Hettstedt und Weimar fast 30 Taucher angereist, um ihr tauchmedizinisches Wissen aufzufrischen. Vermittelt wurden neben den tauchmedizinischen Grundlagen aber auch praktische Hinweise zur Unfallvermeidung (Ausrüstung + Handhabung) und Ersten Hilfe. „Um vorbereitet zu sein auf den Notfall, ist nichts wichtiger als eine gewisse Routine. Da hilft nur `Üben! Üben! Üben!´ “, so Veranstalter Joachim Diers, Vorsitzender der Naumburger Delphine. Ein Seminarschwerpunkt war deshalb das praktische Training der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) sowie die Handhabung von Defibrillator und Sauerstoffgeräten.

 Dass dabei dem „Ambu-Man“ – der Trainingspuppe – mitunter schwer zugesetzt wurde und der ein oder andere richtig ins Schwitzen kam, war von den drei Referenten und Übungsleitern Maik Römhold (TC Atlantis Hettstedt), Jörg Rössner (Tauchmediziner und Facharzt für Allgemein- und innere Medizin) und Jens Koch (Vorsitzender des Landesverband Sachsen-Anhalt) durchaus so vorgesehen. Wie einfach ein halbautomatischer externer Defibrillator (so genanntes AED-Gerät) zu handhaben ist, hat viele überrascht. Andererseits wurde jedoch klar, wie anstrengend es sein kann, eine HLW über 20 bis 25 Minuten durchzuführen, also in etwa so lange bis der Rettungswagen eintrifft. Und nicht zuletzt die Handhabung eines Sauerstoffgerätes ist je nach Typus eine knifflige Angelegenheit, die vorher auf jeden Fall am eigenen Gerät im Verein trainiert werden sollte. „Als Ersthelfer könnt ihr eigentlich nichts `falsch´ machen, Hauptsache ihr tut was! Nur wer nicht hilft, macht einen Fehler und sich damit strafbar“, erinnert Jörg Rössner.

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Tauchmedizinischer-Talk Tauchmedizinischer-Talk



 
Hallo liebe Tauchfreunde!
Geschrieben von: Rico Bleibtreu   
Samstag, den 07. Januar 2012 um 13:24 Uhr

Ich bin seit 4 Monaten der einzige Gehörlose in der Mitgliedschaft des Tauchsportclubs Weimar.

Seit Juni dieses Jahres bin ich frischgebackener Taucher und ich habe ein großes Interesse am Tauchsport. Ich  möchte an unsere Mitglieder des Tauchsportclubs meine drei Artikel aus der  Thüringer Gehörlosen Zeitung(4/2011) veröffentlichen. Nun hoffe ich bei Euch Interesse an den Gehörlosen Tauchern zu wecken.  Nicht nur ich, sondern auch viele hörgeschädigte Taucher aus ganz Deutschland, auch natürlich weltweit, sind dabei.

Viel Spaß beim Lesen und ich wünsche euch ein „Gut Luft“,

Rico Bleibtreu (DeafDiver)

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Besuch im Zoo Leipzig
Geschrieben von: Birgit   
Mittwoch, den 23. November 2011 um 13:55 Uhr

Am 19.11.2011 besuchten 19 Kinder und 14 Erwachsene unseres Vereins den Leipziger Zoo. Beeindruckend war nicht nur, dass am Ende des Tages noch alle Kinder wohlbehalten vorhanden waren, sondern vor allem das neu errichtete Gondwanaland, in welchem wir gleich zu Beginn, ohne Wartezeit, eine Bootsfahrt durchführen konnten. Bei 28°C schauten wir uns Pflanzen und Tiere des tropischen Urwalds an. Hinterher gab es für die meisten ein Eis zur Abkühlung. Das Auseinandersortieren der vielen Jacken aus den Schließfächern machte so einige Schwierigkeiten, so dass plötzlich Kleidungsstücke übrig, das dazugehörige Kind jedoch nicht auffindbar waren. Aber dankt des schönes Wetters tat es auch ein Pullover der Eltern...

Der Zoo wurde am Nachmittag von allen in kleineren Gruppen unsicher gemacht, wobei vor allem der Tiger, die Löwen bei der Fütterung, die Elefanten, der Giraffennachwuchs, die Erdmännchen, die Affen und die Pinguine beeindruckten.

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Techniktag am 5.10.2011
Geschrieben von: Matthias Stein   
Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 08:49 Uhr

Anfang Oktober trafen sich mehrere Mitglieder, um wieder etwas Schwung in den Technikraum zu bringen. Es wurde geschraubt, Regale umgebaut, gehämmert und viel gelacht. Jetzt hat jeder Computer, jede Lampe, jeder Kompass und jedes Flossenpaar seinen eigenen Platz, sodass man bei der Ausleihe gut den Überblick behält. Gleichzeitig wurde eine Bestandsaufnahme der gesamten Ausrüstung vorgenommen und die neuen Sachen inventarisiert. Herzlichen Dank an Lars Göbel, Jürgen Tischmacher, Marco Ponepal, Thomas Guth und Olaf Jerchel für die Unterstützung und Birgit Kluge für die Verpflegung.

 
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